Rauchentwicklung aus Wohnhaus

Barsinghausen, 15.11.2021, 06:06 Uhr - Rauchentwicklung aus Wohnhaus

Um 06:06 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Barsinghausen und Kirchdorf zu einer Rauchentwicklung in die Kaltenbornstraße gerufen, aufgrund einer starken Brandausbreitung wurde das Einsatzstichwort erhöht und weitere Einsatzkräfte nachgefordert.

Das Feuer war im ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses ausgebrochen, die Rauchentwicklung war bereits bis in das Erdgeschoss vorgedrungen. Daraufhin erhöhte der Einsatzleiter das Einsatzstichwort von b1 (Kleinbrand) auf b2 (Mittelbrand). Da der Besitzer das Haus bereits selbstständig verlassen hatte, konnte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren und brauchte keine Menschenrettung durchführen. Mit 2 Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz wurde das Feuer im Haus bekämpft, über die Drehleiter wurde ein Löschangriff vorbereitet und die Drehleiter in Stellung gebracht.

Aufgrund einer starken Brandausbreitung zündete der Brand auch im Dachboden durch. Die Feuerwehr setzte die Drehleiter zum Öffnen des Dachs und zur anschließenden gezielten Löschmittelabgabe ein.

Um die Sicherheit der im Innenangriff eingesetzten Trupps zu erhöhen, wurden von speziell ausgebildeten Einsatzkräften die Hauptsicherungen im Keller gezogen und das Haus stromlos geschaltet. Die Brandbekämpfung auf dem Dachboden und im ersten Obergeschoss wurde von Trupps mit Atemschutz und Wärmebildkamera durchgeführt. Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemluftflaschen wurde der Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehrtechnischen Zentrale Ronnenberg zur Einsatzstelle gerufen. Insgesamt waren bei dem Einsatz 15 Trupps unter schwerem Atemschutz im Einsatz. Zur Verpflegung der eingesetzten Kräfte wurde der Gerätewagen-Küche durch die Ortsfeuerwehr Großgoltern besetzt.

Um an alle Brand- und Glutnester zu gelangen, mussten teilweise die Wand- und Deckenverkleidungen komplett geöffnet werden. Um 08:10 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Kirchdorf, Egestorf, Hohenbostel, Großgoltern und Barsinghausen mit 66 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen, die Feuerwehrtechnische Zentrale Ronnenberg mit zwei Fahrzeugen, der stellv. Stadtbrandmeister Kai Krömer, der stellv. Stadtbrandmeister Sascha Krause, der Bürgermeister Henning Schünhoff, vorsorglich der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen und dem Kriminaldauerdienst zur Brandursachenermittlung. Einsatzende war um 11:30 Uhr. Das Reinigen von Einsatzkleidung und Ausrüstungsgegenständen wird sich noch über ein paar Tage hinwegziehen.


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